Silvester mit einer Prise Salz

01-01-2017 / Veranstaltungen

Es gibt ein Sprichwort: wie der Silvester so auch das ganze Jahr. So können auch diejenigen, die den Silvesterabend in der Salzmine „Wieliczka” gefeiert haben, sicher sein, dass sie ein glückliches Jahr 2017 erwartet – ebenso gelungen wie die Feier in der 125 m unter Tage gelegenen Kammer Warszawa.

Es war großartig – im Stil der 70er Jahre, mit viel Tanz und Champagnerlaune. Die Band „Chrząszcze” sorgte zuverlässig dafür, dass niemand alleine am Tisch sitzt. Sie sparte dabei weder an energiegeladenen Evergreens der goldenen Disco-Ära noch an neueren Hits, bei denen kaum jemand von der Tanzfläche fern blieben konnte. Getanzt haben alle, bis zum Morgengrauen! Auf die sentimentale Reise in die 70er konnte man sich schlecht ohne Schlaghosen oder riesige Hemdkragen begeben. Die meisten Gäste haben sich entschieden, mit ihrem Look an Zeiten anknüpfen, als man sowohl ABBA als auch Black Sabbath hörte.

Sylwester w Kopalni Soli "Wieliczka"Vor der Ankunft des Neuen Jahres fand in der Kammer Warszawa das traditionelle Countdown statt. Pünktlich um Mitternacht hob man inmitten von einem echten Konfetti-Sturm den Toast – auf erfolgreiche 12 Monate, die Erfüllung der Wünsche und ein glückliches Jahr 2017.

Über den Silvester in der Salzmine „Wieliczka” kann man mit gutem Gewissen sagen: tief, doch auf dem höchsten Niveau. Diese Regel fand u.a. bei der Menüauswahl Anwendung. Besonders begeistert waren die Gäste von den Wildschweinbäckchen mit der Demi-Glace-Soße. Die Beilage war ein aromatisches und sättigendes „Pilz-Kaszotto” (Grütze mit Pilzen). Die Gäste hatten auch Gelegenheit, Spezialitäten wie der altpolnische Bigos mit der Pflaume „Suska sechlońska“ oder Zrazy (Rinderrouladen) mit Soße aus geräucherten Pflaumen, Griesklößchen und Rohkostsalat aus Charsznica-Sauerkraut zu probieren. Gut angekommen ist auch die exzellente Meerrettichsuppe mit Molke, Bacon und Wachtelei.

Die Feier in der Stimmung der 70er Jahre erforderte zudem, dass man in der Silvester-Speisekarte auch kulinarische Hits von damals findet. Es gab also Hering in Sahne oder auf „japanische Art“ und natürlich den absoluten Klassiker der polnischen Küche – den Gemüsesalat mit Mayonnaise, sowie die unwiderstehliche Schokobiskuittorte „Wuzetka”. Jegliche Neujahrsvorsätze bezüglich Diät hatten keine Chance bei den Desserts, die während der unterirdischen Silvesterfeier serviert wurden, denn wie konnte man der Baisertorte oder der Creme a la Sultan widerstehen? Oder wenigstens nicht ein Stück vom Schokoladenblock oder der leckeren Pischinger-Torte kosten? Tja, diese Fragen kann man wohl als rhetorisch bezeichnen!

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