Wieliczkaer kapellen

Eine völlig andere Welt erscheint in den Innenräumen der Kapellen. Prächtige Altäre, wunderschöne Skulpturen der Gestalten und Details verleihen den Innräumen den notwendigen Ernst und gleichzeitig aber Gemütlichkeit und Wärme. Die Kapellen unter Tage in der Salzmine „Wieliczka” sind diese Plätze, wo man ruhig beten und ausruhen kann. Hier kann man mit Distanz sich selbst und seine eigenen Angelegenheiten betrachten. Das sind auch die Plätze, die sicherlich für Personen höchst interessant werden, die sich für Kunst und Tradition der Wieliczkaer Bergleute interessieren.

Die Arbeit unter Tage, bei ständiger Gefahr, im Dunkeln und weit von der Familie, hat dazu geführt, dass die Bergleute immer sehr religiös waren. Sie bauten die Kapellen unter Tage auf, um dort zu beten, Kräfte und Energie für die bestehenden Herausforderungen zu gewinnen. Sie stellten sich auch unter die Obhut der Schutzheiligen der unterirdischen Welt. Die Kapellen wurden am Arbeitsplatz der Bergleute aufgebaut sowie auch an Schächten und Schächtchen und dort, wo tragische Unfälle passiert sind. Es ist heute nicht mehr möglich, die genaue Zahl der alten Kapellen der Salzmine „Wieliczka” festzustellen. Auf dem Pilgerweg stehen nur die wichtigsten von ihnen.


Hl. Kinga- Kapelle

Hl. Kinga- Kapelle

Die Heilige-Kinga (Kunigunde)-Kapelle ist die echte Perle der Wieliczkaer Krone. Bei der schönsten, prächtigsten und monumentale Kapelle fällt schwer den Blick abzuwenden. Ihre eizigartige Ausstattung besteht schon über 100 Jahre. Die Lüster mit meisterhaft verbundenen Salzkristallen, zahlreiche Skulpturen, Reliefs, die durch ihre Details atemberaubend wirken, bilden diese wunderschöne Ausrüstung der Kapelle. Von biblischen Motiven inspiriert ist die Kapelle eine wahre Verehrung, die die bergmännischen Bildhauer der zighundert Jahre alten Tradition und dem christlichen Glauben verliehen haben. Hier werden unterirdische Christmetten, feierliche Zeremonien, allwöchentliche heilige Messen, Konzerte und Trauungen abgehalten

Heiliges-Kreuz-Kapelle

Heiliges-Kreuz-Kapelle

Die Heiliges-Kreuz-Kapelle wurde als Weihgabe für die wunderbare Errettung der Salzmine vor gefährlichem Herausströmen des Grundwassers um die Hälfte des 19.Jh. errichtet. Obwohl der Hohlraum selbst von diesen Zeiten kommt, sind die hier stehenen Figuren der Heiligen, fast zweihundert Jahre älter. Die Begmänner haben sakrale Gegenstände bei der Arbeit begleitet und sind mit ihnen „gewandert”. Von einem Arbeitsplatz zu dem anderen haben die Bergmänner oft die Innenausstattung mitgebracht.

Hl. Johann-Kapelle

Hl. Johann-Kapelle

Die Heiliger-Johann-Kapelle verfügt über einen schönen aber selten in der Salzmine vorkommenen Innenraum aus Holz. Die Anweisung für die Krakauer Salzsiederei aus dem Jahr 1743 hat verboten, die Ausrüstung aus Holz wegen der Brandgefahr einzusetzen. Die wertvollste Sehenswürdigkeit dieser Kapelle ist die Gestalt von Jesus des Gekreuzigten vom 18.Jh.. Um die Gestalt vor Zerstörung zu retten, wurde sie von der Lipowiec –Kammer weggebracht. Dann wurde sie renoviert und den Besuchern zugänglich gemacht. Hier kann man zum Abschluß der Besichtigung eine heilige Messe lesen oder um eine glückliche Heimreise beten.


Hl. Antonius-Kapelle

Hl. Antonius-Kapelle

Die Hl. Antonius-Kapelle ist die älteste unter allen erhalten gebliebenen Wieliczkaer Kapellen. Sie ist noch im 17. Jh. entstanden. Der schöne Lüster mit Salzkristallen erhellt den Innenraum. Im Lüsterschein kommen wunderschöne, zauberhafte Skulpturen der Heiligen aus Steinsalz hervor. Die Zeit und feuchte Luft, die vom nahe gelegenen Schacht kommt, haben die Gesichtzüge von vielen verwischt. Indem sie das ursprüngliche Aussehen verloren haben, haben sie dadurch jedoch einen anderen, tieferen Charakter gewonnen. Die Besucher erkennen leicht vier charakteristische Gestalten im Eingangsbereich: der Heilige Paulus hält das Schwert, der Heilige Petrus hat in Händen die Schlüssel, der Heilige Dominikus wird von einem Hund begleitet. Die vierte Gestalt stellt den Heiligen Franciscus dar.

St. Johannes Paul II. - Kapelle

St. Johannes Paul II. - Kapelle

Im Jahre 2014 hat das Museum der Krakauer Salzsiederei „Wieliczka” in der restaurierten Kammer Aleksandrowice II den Gläubigen die St. Johannes Paul II.- Kapelle zugänglich gemacht. Die Grundausstattung des Gotteshauses bilden drei Skulpturen - Salzklumpen, die den Eindruck des Schwebens über der Erde machen. Der erste von ihnen bildet den Altartisch, die zweite ist ein Ele¬men¬t der Kom¬po¬sition, die dritte, vertikal aufgestellt, besteht aus beweglichen Teilen, die nach dem Ausziehen ein Lichtkreuz bilden. Die dem polnischen Papst gewidmete Kapelle wurde so projektiert, dass das Leitmotiv seine Worte wurden. Zum Abschluss der Pilgerfahrt sieht das Programm in dieser Kapelle das Lesen der Heiligen Messe vor.


Mit einem traditionellen bergmännischen Gruß: Grüß Gott!


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