Zeitachse

    • Die durch Dr. Feliks Boczkowski gegründete Aktiengesellschaft errichtet die erste Badeanstalt in Wieliczka. Die Kurgäste benutzen 12 gut eingerichtete Räume. Die Badewannen werden mit Sole aber auch mit Salzschlamm und mit dem in der Umgebung aufgenommenen Schwefelwasser gefüllt.  Das Heilangebot wird bald um Dampfbäder erweitert. Es wird ein Kurpark angelegt, wo  sich die Kurgäste gemäß der damals in den weltberühmten Kurorten herrschenden Tradition  erholen können und dem vorspielenden Orchester zuhören können.

    • Ausbruch der Krakauer Revolution.  Durch aufständische Kämpfe, Gefechte und bewaffnete Auseinandersetzungen wird das Sanatorium in seiner weiteren Entwicklung verhindert,  der Zustrom von Kurgästen wird gestoppt.   

    • Während der Choleraepidemie verliert Dr. Feliks Boczkowski, der  den Einwohnern von Wieliczka  Hilfe leistet, sein Leben. 

    • Errichtung des Gebäudes der Salinenbäder im Kaiserin-Elisabeth-Park (heute Kunigunde Park), wo die balneologische Tätigkeit betrieben wird.   

    • Prof. Mieczysław Skulimowski übernimmt die Funktion des Bergmannsarztes der Salzmine „Wieliczka” und setzt regelmäßige Behandlung der Kranken in den Salzkammern ein, wodurch Ansporn für die Entstehung eines neuen medizinischen Fachgebiets, der Subterraneotherapie gegeben wird. Bald wird diese Therapie Skulimowski Methode genannt.

    • Im Salzbergwerk „Wieliczka” entsteht das erste in Polen und das welterste unterirdische Sanatorium für Allergien „Kinga”, demnächst erfolgt seine Umwandlung in das Kurkrankenhaus „Kinga”. Prof. Skulimowski wird sein erster Direktor und Chefarzt.

    • Der Heilanstalt, die die Behandlung in den Salzkammern auf der 5. Sohle des Salzbergwerks „Wieliczka” betreibt, wird nun der Status der rechtlichen Körperschaft verliehen. Sie ist nun als Niederlassung des staatlichen Unternehmens Kur-und Badeanstalt Krynica – Żegiestów tätig.

    • Das Sanatorium von Wieliczka wird der Kur- und Badeanstalt Szczawnica – Krościenko untergeordnet.

    • In der Verordnung des Ministerrates wurde auf Wieliczka als auf einen Ort mit Kureigenschaften verwiesen.

    • Das Sanatorium ist als Niederlassung der Krakauer Kur- und Badeanstalten tätig. Die Behandlung erfolgt ursprünglich in der Lebzeltern Kammer, demnächst in den Kammern Appelshofen, Boczkowski und Kościuszko, die auf der 5. Sohle V Salzbergwerks liegen.

    • Das Sanatorium wird um neue Kammern Lill und Skulimowski in der 211m Tiefe (5. Sohle des Salzbergwerks) erweitert.

    • Im Salzbergwerk ist die Fitness- und Rehabilitationsstelle des Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Verwaltung tätig, die demnächst in die Rehabilitationsabteilung des Krankenhauses des Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Verwaltung umgewandelt wird.

    • Im Organigramm des Salzbergwerks „Wieliczka” wird  die Unterirdische Rehabilitations- und Heilstätte als nichtöffentliche Anstalt zur Gesundheitsfürsorge ausgegliedert, die als Abteilung  des Salzbergwerks  „Wieliczka” Touristenroute  tätig ist.  

    • Unterirdische Rehabilitations- und Heilstätte erhält das ISO 9001:2000 Zertifikat im Qualitätsmanagementsystem im Gesundheitswesen im Bereich der Atemwegerkrankungen und Allergien bei Erwachsenen und Kindern. 

    • Die Heilstätte erhält einen Prestigepreis der Krakauer Kammer für Touristik ODYS 2004 für das beste Eigenangebot in der Jugendtouristik – Programm „Gesundheitsstunde in der Salzmine Wieliczka”.


    • Mit Bescheid des Ministers für Gesundheitswesen wird dem Salzbergwerk „Wieliczka” der Status des unterirdischen Sanatoriums verliehen.


    • Änderung der Bezeichnung der Anstalt. Die ehemalige Nichtöffentliche Anstalt zur Gesundheitsfürsorge Salzbergwerk „Wieliczka“ Unterirdische Rehabilitations- und Heilstätte wird nun offiziell zum Kurbad Salzmine „Wieliczka”.

    • Bestätigung der heilsamen Eigenschaften der Salzlaken aus Wieliczka

    Die Salzmine erlangt ein Zeugnis, welches die heilsamen Eigenschaften der Salzlaken aus Wieliczka bestätigt. Die Wässer, die aus den zwei unterirdischen Quellen stammen (W-VII-16 und W-VI-32), werden u.a. zum Baden, sowie zur Herstellung des Salzaerosols genutzt.


    • Eröffnung des Salzgradierwerks

    Der Bau hat eine Fläche von 7500 m² und ist das größte Objekt dieser Art in Südpolen. Die Vorzüge der Salzlake aus Wieliczka können Kurgäste, Touristen, sowie die Bewohner von Wieliczka und der Umgebung nutzen.

     

    • Eröffnung der Kammern Smok und Feliks Boczkowski

    Erweiterung des Komplexes des unterirdischen Kurortes um zwei neue Kurortkammern - Smok und Feliks Boczkowski, die sich den schon kurativ genutzten Kammern Ostgebirgsstall, sowie Wessel-See angeschlossen haben.


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