Die Salzmine gestern und heute

    • Vor 13,6 Mln. Jahren - Bildung der Salzablagerungen der Wieliczkaer Salzlagerstätte

    • Die ältesten Spuren des Menschen auf den Gebieten, die später Wieliczka genannt werden.

    Wissen Sie, dass...?

    • die ältesten menschlichen Spuren auf den polnischen Gebieten wurden in der Ortschaft Trzebnica bei Wrocław gefunden, datiert vor 500 Tausend Jahren (Unterpaläolithikum). Höchstwahrscheinlich war das eine Lagerstätte von Rentierjägern. Auch in Małopolska befanden sich günstige Gebiete für menschliche Siedlungen.

    • Vor 6000 Jahren gab es eine neolithische Salzsiederei auf den Gebieten der heutigen Stadt Wieliczka und der nächsten Umgebung, die Lengyel-Kultur.

    Wissen Sie, dass...?

    • Jungsteinzeit (Neolith) – reiche Menschenbesiedlung.
    • Bronzezeit - zwischen 1700 – 700 Jahren vor unserer Zeitrechnung.
    • Hallstattzeit (kelchförmige Gefäße) – Lausitz-Kultur - zwischen 7. – 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.
    • Latènezeit ( große Tongefäße von der Höhe bis zu 1 Meter, die dem Salzsieden dienten) - zwischen 400 Jahre bis 1 Jahr vor unserer Zeitrechnung.

    • Römische Zeit von 1. Jahr vor unserer Zeitrechnung bis 400 Jahre unserer Zeitrechnung.

    • Frühmittelalterlicher Besiedlungskomplex auf dem Gebiet von Wieliczka (drei Menschensiedlungen, zwei Steinkirchen, Soleeinrichtungen. Gut entwickeltes Handwerk und der Handel).

    Wissen Sie, dass...?

    • im Jahre 966 Mieszko I. (der erste historisch nachweisbare Herzog von Polen) in Gnesen die Taufe erhielt, wodurch Polen in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wurde. Gleichzeitig hat er den Staat intern vereint.

    • Das Dokument des Papstlegaten Ägidius von Tusculum, der als erster die Privilegien der Benediktinerabtei zur unentgeltlichen Erhaltung des gesiedeten Salzes von Magnum Sal nennt und bestätigt (dh. aus Wieliczka).

    Wissen Sie, dass...?

    • es im Jahre 1138 als Folge des sog. Sukzessionsgesetzes, auch Testament des Großfürsten Bolesław III. Schiefmund genannt, zum Zerfall Polens in mehrere Fürstentümer für 200 Jahre kam.

    • Man fängt an, die Sole in den Metallpfannen zu sieden.

    Wissen Sie, dass...?

    • im Jahre 1234 Kinga, auch Kunigunde genannt (gestorben am 24. Juli 1292 in Nowy Sącz), – die Tochter des Königs Béla IV., Ehegattin des polnischen Herzogs Bolesław V. des Keuschen, Klarissin, eine Heilige der katholischen Kirche, geboren wurde.

    • Der Sage nach brachte sie auch als Heiratsgut das ungarische Salz mit, dessen Gewinnung damals in Bochnia und Wieliczka in einem größeren Ausmaß begonnen wurde.

    •  1253 – Der Papst Innozenz IV. kanonisierte den Krakauer Bischof Stanislaus von Szczepanowo, der auf Befehl des Königs Boleslaus II. des Kühnen im Jahr 1079 hingerichtet wurde. Die Fürsprecherin der Kanonisierung des Bischofs Stanislaus war die Herzogin Kinga.

    • Die Gründung der Stadt Wieliczka nach fränkischem Recht vom Prinz Przemysl II., der im Gründungsdokument das Privileg der Gründung der Stadt vom Breslauer, Krakauer und Sandomir durch Prinz - Heinrich IV. Probus bestätigte. Das Dokument beinhaltet eine Information über die Produktion der zylindrischen Salzblöcke (Salzgötzen).


    • Bau des Salzgrafenschlosses in Wieliczka (der mittlere Teil – „Das Haus unter der Salzsiederei”) – des Salzmine-Vorstand-Sitzes seit dem Mittelalter bis 1945. Es ist jetzt der Sitz des Krakauer Salzminen-Museums.

    Wissen Sie, dass...?

    • der böhmische König Wenzel II. Ende des 13.Jh. begann, die in Herzogtümer zersplitterten polnischen Gebiete zu vereinen. Es gelang ihm Kleinpolen, Teil von Schlesien, Großpolen und Pomerellen unter seine Herrschaft zu bringen. Den Lehnseid leisteten ihm auch die Herzöge von Kujawien und Masowien. Er wurde im Jahre 1300 zum polnischen König gekrönt.

    • Vertiefung der Schächte: Regis, Seraf, Wodna Góra

    Wissen Sie, dass...?

    • im Schacht Wasserberg die Sole in Kübeln oder sog. Bulga d.h. in ledernen Säcken zu Tage gefördert wurde.

    • im Jahre 1364 wurde die Krakauer Akademie (die spätere Jagiellonen Universität) gegründet. Die Gehälter der Professoren der Akademie wurden aus Erträgen der Krakauer Salinen bezahlt.

    • die Arbeit in der Salzmine eine Saisonbeschäftigung war - vom Heiligen Martin (11. November) bis Ostern oder vom Heiligen Michael (29. September) bis zu Pfingsten.

    • Genehmigung vom König Kasimir dem Großen für eine Bergordnung, das sogenannte „Statut für die Krakauer Salzsiederei“. Niederschrift der ordentlichen Bergmannsrechte.

    • Vladislav Jagiello erlaß die Bergordnung.

    • Die Salzminen werden von damaligen Humanisten, u.a. von Conrad Celtes und wahrscheinlich von Nikolai Kopernikus besucht.

    Wissen Sie, dass...?

    • zu Ende des Mittelalters in der Wieliczkaer Saline ca. 350 Menschen gearbeitet haben. Es wurden damals ca. 8 000 Tonnen Salz jährlich produziert.

    • Die „Beschreibung der Krakauer Salzsiederei” – nennt alle damals bestehenden Abbauräume sowie Kategorien der Salzminenbeschäftigten, der Salzsiederei und der Salinenwirtschaft. Beschreibung des Gewinnungssystems, Transportes und Verkaufes des Steinsalzes und des gesiedeten Salzes.

    • Vertiefung der neuen Schächte: Boner (1532-33), Bużenin (1564-65), Lois (1577-79)

    Wissen Sie, dass...?

    • das 16. Jh. die Epoche der Renaissance und der Herrschaft der Jagiellonen-Dynastie in Polen war.

    • die Krakauer Salinen ihre Blütezeit während des ganzes 16. Jh. bis zur Mitte des 17. Jh. erfuhren. Die Bergmannsbelegschaft bestand aus ca. 2 000 Menschen, und sie erzielte eine Produktionsmenge von über 30 000 Tonnen.

    • Sebastian Lubomirski gründet eine private Salzmine auf den Gebieten seiner Landgüter Lednica und Siercza. Das Recht auf die Gewinnung der in ihren Landgütern vorkommenden Rohstoffen bekamen die polnischen Adligen auf Grund der sogenannten Articuli Henriciani (Freie Königswahl des Heinrichs von Valois).

    • Wilhelm Hondius gab die von Eichmeister Martin German ausgeführten Karten heraus. ( in den Jahren 1631 – 1638 ). Auf Prachtvignetten dieser Karten werden die Szenen aus dem Leben der damaligen Salzmine dargestellt.

    Wissen Sie, dass...?

    • 1655 – 1660 – die sogenannte schwedische Sinflut. Die Truppen von Karl X. Gustav marschieren in Wieliczka ein und besetzen es.

    • Es werden neue Schächte errichtet : Górsko (1620-22), Daniłowicz (1635- 42), Boża Wola (po 1644), Leszno (1651), Janina (1681-1685).

    • Eichmeister Jan Gottfried Borlach erarbeitet die Pläne der drei Niveaus der Salzmine sowie ihre Übersicht. Im Jahre 1766 wird das Ganze von J.E.Nilson herausgegeben.


    • Die Einstellung der Herstellung des gesiedeten Salzes in Wieliczka.


    • Es werden sächsische Göpelwerke eingeführt – Maschinen, die der Förderung des Salzes über Tage dienen. Es werden Versuche mit Ausnutzung des Schießpulvers zur Zerbröckelung und Gewinnung des Salzes begonnen.


  • Der letzte Salzgraf der Republik Polen war Wojciech Kluszewski. Nach dem Einschreiten der Österreicher wurde zum Verwalter in der Salzmine Aleksander Heiter von Schoweth.

    • Österreichische Streitkräfte besetzen die Stadt und die Salzmine, was das Ende der Salzgewinnung aus den altpolnischen Krakauer Salinen bedeutet. An deren Stelle werden die Wieliczka- und Bochnia-Salinen errichtet.

    Wissen Sie, dass...?

    • die erste Teilung Polens durch den Teilungsvertrag von 5.8.1772 erfolgte.
    • Hofrat Aleksander Heiter von Schonweth tritt am 18.8.1772 an die Spitze der Verwaltung der Salzmine. Es bedeutet das Ende des Regierens des letzten polnischen Salzgrafen – Aleksander Kluszewski.

    • Es werden Gästeregister der Gäste eingeführt, die die Salzmine besichtigten.

    • Die neue Aufteilung der Salzmine : Altes Gebirge(Stare Góry), Neues Gebirge(Nowe Góry) und Janinisches Gebirge(Góry Janińskie).

    • Es entsteht ein neuer Schacht mit Namen Kaiser Josef II. (jetzt Kościuszko). Es werden ungarische Göpelwerke eingesetzt – pferdegetriebene Holzmaschinen, die zum Transport des Salzes über Tage dienen.

    • Es entsteht der Schacht mit Namen Kaiser Franz (jetzt Paderewski).

    • Dank der Bemühungen des Doktors Felix Boczkowski werden moderne Salinenbäder in Betrieb genommen - die Entwicklung der Balneologie und des Kurgesundheitswesens in Wieliczka. Felix Boczkowski war der Autor des Buches „Über Wieliczka mit Rücksicht auf Naturgeschichte, Geschichte und Bad“.


    • Der Schacht Regis wird per Eisenbahn mit dem Wieliczka-Bahnhof verbunden. Unter Tage werden zum horizontalen Transport Waggons auf Eisenschienen eingesetzt.

    • Es wird ein neuer Schacht ausgehoben und nach Kaiserin Elisabeth, der Gemahlin des Kaisers Franz Joseph I. benannt. Jetzt ist es der Hl.-Kinga-Schacht.

    • Die Österreicher beginnen die Suche nach dem kalium- und magnesiumhaltigen Salz in der Wieliczkaer Salzmine auf dem fünften Niveau in der Umgebung des Durchganges Kloski. Die Arbeiten haben ein katastrophales Ausströmen von Wasser zwei Jahre später verursacht. Das 6. Niveau der Salzmine wurde ganz überflutet, der Kampf gegen das Wasser dauerte mehr als zehn Jahre.

    Wissen Sie, dass...?

    • 1867 – eine Periode der so genannten Galizien-Autonomie beginnt, der politischen und gesellschaftlichen Rechtsveränderungen auf dem östereichischen Teilungsgebiet. Unter anderem wurde die polnische Sprache als Amtssprache in der Verwaltung und im Gerichtswesen eingeführt. Hier beginnt auch die Entwicklung der polnischen Sozial- und Kulturgesellschaften.

    • In der Kaiser Franz Josef I. - Kammer wird die Hl.Kreuz-Kapelle errichtet und geweiht als Weihgabe für die Rettung der Salzmine vor dem hineingeströmten Wasser aus dem Kloski-Durchgang.


    • Das Ende der Produktion von Salzgötzen

    • Die Österreicher führen tiefe Bohrungen aus der Bodenfläche aus, um neue Salzlagerstätten zu finden.

    • Mechanisierung der Bergbauarbeiten unter der Erde, Einführung der Schrämmaschinen sowie eine breite Verwendung der Sprengstoffe.

    • Es wird die untere Kristall-Grotte entdeckt.

    • Bau der modernen Vakuumsiederei.

    • Es wird mit dem Bau des Salinen-Kraftwerkes begonnen.

    Wissen Sie, dass...?

    • 1914 der I. Weltkrieg ausbricht, russische Truppen marschieren in die Stadt ein.

    • Die Krakauer Salinen haben einen neuen Namen erhalten: Staatliche Salzsiederei. Es wird eine Kompetenzabteilung eingeführt. Das Ministerium für Industrie und Handel verwaltet die Salzproduktion, Bergbauarbeiten und die Siederei. Der Verkauf jedoch wird dem Staatsschatz-Ministerium unterstellt. In der Zeit zwischen den Kriegen verbreitet sich die Salzmine nicht und die Salzgewinnung wird in den Grenzen während der Österreicher Zeit durchgeführt. Das Salz wird weiter auf eine trockene Weise gewonnen.

    Wissen Sie, dass...?

    • 1918 – Das Ende des I Welkrieges.

    • Erazm Barącz ist der letzte österreichische Vorsteher der Salinen-Verwaltung in der Salzmine und der erste Direktor im unabhängigen Polen.

    • Die Arbeiten bei der Zugänglichkeit des T.W.Wilson-Schachtes werden beendet; mit dessen Hilfe wird der östliche Teil der Salzmine gelüftet.

    • Die Solvay-Betriebe beginnen die Salzgewinnung aus der Lagerstätte Barycz mit Hilfe des Verfahrens der unterirdischen Lochlaugung. Das Salz in der Salzsiederei wird aus der Sole gewonnen. Dies war der billigere Prozess, als die Produktion des Steinsalzes in der Wieliczkaer Salzmine.

    • Seit Ende der 20-ziger Jahre des XX Jahrhunderts – Salzgewinnung aus der Salzagerstätte mit großangelegten Naß-Industriemethoden: Aufspritz-Verfahren und in den Laugentürmen, und seit 1937 – Laugung in den Laugkavernen.

    • Die Salzmine wird als Betrieb mit einer höchsten strategischen Bedeutung erkannt.
    • Zum Direktor der Salzmine wird Kurt von Velsen und zum Leiter der unterirdischen Arbeiten Heinrich Echtermayer ernannt. Es ist nicht zu großen Verfolgungsaktionen gegen polnische Bergarbeiter gekommen. Die deutsche Obrigkeit akzeptiert die bisherige Richtung der technischen Entwicklung der Salzmine und hat sogar gewisse Innovationen eingeführt. Es werden Techniken des mechanischen Schrämens eingestellt und dagegen nur die Sprengtechnik mit Einsatz von Sprengstoffen eingeführt.
    • In den Jahren 1941- 43 war in der Salzmine Antoni Gaweł tätig, der Autor des fundamentalen Werkes „Geologischer Bau der Salzlagerstätte” (Herausgabe 1962).
    • In den Jahren 1941- 44 werden tiefe oberflächliche Bohrungen ausgeführt, die den späteren Ausbau der Salzmine in östlichen Richtung ermöglichen.

    Wissen Sie, dass...?

    • am 7. September die Wehrmacht-Truppen in Wieliczka eintreffen.
    • es in der Zeit der nationalsozialistischen Besatzung zum Massenmord an Juden hauptsächlich in der Wieliczka-Vorstadt – Klasno kommt (Es wurden 4000 Personen ermordert, also fast die Hälfe der Einwohner der Stadt).
    • im Sommer 1944 einige Tausend Juden aus den Zwangsarbeitslagern in Płaszów (Stadtteil von Krakau) und Mielec nach Wieliczka kommen, um unter Tage im von Deutschen errichteten Rüstungsbetrieb zu arbeiten. Es ist zur geplanten Produktion wegen der kommenden sowjetischen Offensive nicht mehr zur Ausführung gekommen. Die abmontierten Teile der Maschinen und Einrichtungen darunter die elektrische Fördermaschine vom Regisschacht wurden nach Liebenau in das Sudetenland abtransportiert. Teilweise werden diese Teile im Herbst 1945 nach der Beendigung des Krieges zurückgewonnen. Die jüdische Bevölkerung wird in die Industriebetriebe in Tschechien und Österreich gebracht.
    • Am 21. Januar 1944 treffen in Wieliczka sowjetische Truppen ein.

    • Die Salzmine wird schon nach mehr als 10 Tagen nach der Verdrängung der Nazi-Truppen in Betrieb genommen. Das Hauptproblem ist die Durchführung der notwendigen Sanierung und Wartung der unversehrt gebliebenen Einrichtungen.
    • Die ersten Partien des Salzes werden im Februar 1945 gefördert, die reguläre Produktion beginnt im Frühling.
    • In den nächsten Jahren ist die Wirtschaftstätigkeit der Salinen durch die Realisierung der nachfolgenden, mehrjährigen National-Plänen bedingt. Kennzeichnende Eigenschaft dieser Periode ist die Erhöhung der Salzproduktion bei Änderung ihrer Form und Begrenzung der Beschäftigung.

    • Es wird die großangelegte Industriegewinnung des Steinsalzes beendet. Die Salzmine stellt sich ausschließlich auf die Produktion des gesiedeten Salzes ein.
    • Professor Mieczysław Skulimowski eröffnet auf dem V. Niveau der Wieliczkaer Salzmine ein unterirdisches Sanatorium - Allergologische „Kinga” (Kur-Krankenhaus „Kinga”), das erste Sanatorium dieses Typs in der Welt.

    • Eröffnung der Tätigkeit (zur Verfügung gestellte unterirdische Ausstellung) des Museums der Krakauer Salinen, deren Grüder und erster Direktor Prof. Alfons Długosz ist. Die Institution wird im Jahre 1951 ins Leben gerufen.

    • Die Salzmine „Wieliczka” wird im Land-Denkmalregister eingetragen.

    • Eintragung der Salzmine in Wieliczka in die erste UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und Weltnaturerbes (als eines der ersten 12 Objekte aus der ganzen Welt).

    Wissen Sie, dass...?

    • 1979 der Pole Johann Paul II. zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt wird
    • 1981 der polnische unabhängige Gewerkschaftsverband (NSZZ) mit Namen „Solidarność” entsteht.
    • 1989 das Ende des sozialistischen Systems in Polen ist (PRL-Untergang).

    • Der Anfang des katastrophalen Ausfließens im Mina-Querstollen Traverse Mina. Ein gewaltiges Eindringen des mit dem Sand gemischten Wassers bedroht die Salzmine und auch die Stadt. Die Rettungsaktion wird erst im Jahr 1994 beendet.

    • Anerkennung der Salzmine als Denkmal der Geschichte durch den Präsidenten der Republik Polen Lech Wałęsa.


    • Das Ende der Salzgewinnung in der Salzmine „Wieliczka”. Seit der Zeit wird in der Salzmine nur das gesiedete Salz als Produkt der Entsalzung des Salzmineausfließens produziert.


    • Restrukturierung des Unternehmens – Bildung der neuen überbetrieblichen Strukturen.
    • Entstehung der Salzmine Wieliczka – Touristenroute GmbH – Geschäftsführer des Vorstandes wird Marian Leśny.
    • In der Kammer des Sees Wessel 135 m unter Tage entsteht eine unterirdische Reha-Anstalt des Ministeriums für das Innere und Verwaltung (seit 2003 in Strukturen der Salzmine – unterirdische Reha-Anstalt).
    • In der Josef Piłsudski-Grotte wird das Salzmonument des Marschalls von Stanisław Anioł gehauen und aufgestellt.
    • Es wird in der Salzmine ein Netz von 40 Standplätzen der Dokumentierung der unbelebten Natur gebildet.

    • Die Heiligsprechung der Patronin der Salinen, die Hl.Kinga. Als Dank für diesen Akt entsteht in der Wieliczkaer Kapelle ein Salzmonument von Johannes Paul II.
    • Enthüllung des Salzmonuments von Johannes Paul II. in der Kapelle der Hl.Kinga (einmalig in der Welt, aus Salz gemacht).

    • Die Kristallgrotten erreichen den Status des unterirdischen unbelebten Naturreservates.

    • Inbetriebnahme eines modernen Betriebes der Wiederverwertung des salzigen Gewässers und eines modernen Heizraumes.
    • Es wird eine unterirdische Route für behinderte Personen eingerichtet.


    • Dank der Mühe der Stiftung Magnum Sal wird die Hl.Johann-Kapelle gerettet. Die Kapelle wird von Seiner Exzellenz Bischof Josef Guzdek geweiht.
    • Die Weltausstellung EXPO 2005 in Japan. Die polnische Ausstellung wird über die 6 Monate von 1,3 Mill. Personen besucht. Die Wieliczkaer Salzmine war neben der Musik Chopins die Hauptkomponente des polnischen nationalen Pavillons.
    • Die Anzahl der aus über 140 Ländern der Welt kommenden Touristen überstieg zum ersten Mal eine Million.

    Wissen Sie, dass...?

    • Am 2. April der Heilige Vater Johannes Paul II. stirbt.


    • Beginn der Rekonstruktion des historischen Gebäudes der Salinen-Bäder – Aufbau des Magnum Sal-Hotels .

    • Unterzeichnung des Kommerzialisierungsaktes des verstaatlichen Betriebes (Salzmine „Wieliczka” V.B.) - in Folge der Umwandlung entsteht die Einpersonengesellschaft des Ministeriums für Staatsvermögen – Salzmine „Wieliczka” Aktiengesellschaft.

    • Geschäftsführer des Vorstandes der Salzmine Wieliczka A.G. wird Kajetan d’Obyrn.

    • Internationale wissenschaftliche Konferenz unter dem Titel „Probleme der Rettung des materiellen historischen Kulturerbes der Salzbergwerke des Staates der Europäischen Union”.
    • Beginn der Revitalisierungs-Bergbauarbeiten der historischen Abbauhohlräume (XIV. – XX. Jahrhundert) in der Umgebung des Regis-Schachtes. Das Projekt „Routen der neuen Abenteuer – Bergmannsroute” wird durch die Europäische Union ko-finanziert. Die ersten Touristen wandern durch die neue Route im Juli 2012.
    • Kardinal Stanisław Dziwisz segnete die Pilgerroute Grüß Gott sowie das Golgatha der Bergleute von Wieliczka. Die Pilgerfahrt im Untergrund von Wieliczka sind prächtige Kapellen, im Salz gehauene Sakralskulpturen, einzigartige Aussichten. Die Route bildet ein Zeugnis der Religiosität der Generationen von Bergleuten.

    • Am 7. September findet die feierliche Eröffnung des revitalisierten Regis-Schachtes sowie der Bergmannsroute statt, die von hier beginnt. Mit dieser Eröffnungsfeier enden die Arbeiten am Projekt Wege des Neuen Abenteuers in der historischen Salzmine „Wieliczka”.

    • Im Johannes Paul II. - Sanktuarium „Fürchtet euch nicht” segnete der Kardinal Stanisław Dziwisz die hl. Kinga-Kapelle, die durch die Salzmine „Wieliczka” gestiftet wurde. Als Inspiration diente das schönste der Gotteshäuser der Salzmine Wieliczka, die unterirdische hl. Kinga-Kapelle.

    • Zur Touristenroute wurden die Kammern Lill Górna und Kazanów mit Multimedien, interaktiven Anwendungen, Mapping und dem ersten unterirdischen Kino 5d hinzugefügt.    
    • Im unterirdischen Kurort Salzmine „Wieliczka” wurden zwei neue Heilkammern zugänglich gemacht - Smok und Feliks Boczkowski. In der ersten wurde ein Saal für Kinesytherapie eingerichtet, welcher mit physiotherapeutischen Geräten, sowie einem modernen Inhalatorium ausgestattet wurde, die zweite dient als ein Ort zur Erholung, sowie als Bildungssaal.
    • Im Dezember fand die feierliche Eröffnung des Salzgradierwerks statt. Das ist das größte Objekt dieser Art in Südpolen. Gefertigt aus Lärchenholz, wurde es mit Bündeln von Schlehdorn ausgelegt, auf denen die aus der Salzmine stammende Salzlake abfließt. Das um das Salzgradierwerk entstandene Mikroklima ist ein heilsames Inhalatorium, welches hilft, die Atemwege zu säubern und auch ausgezeichnet die Immunität beeinflusst.

    • Das repräsentative Blasorchester der Salzmine „Wieliczka” feierte das Goldene Jubiläum des 185–jährigen Bestehens und der Tätigkeit. Wie früher, so auch heute tritt das Orchester vor den gekrönten Köpfen und anderen Berühmtheiten auf, die den historischen Untergrund besuchen, sowie versichert den wichtigen Ereignissen die beste musikalische Fassung.

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