Bruchstücke des Wissens

Salz, salzen, Sole, Salzstreuer, Salzspeck, słota und auch rosół  (oder rozsół, also, einfach gesagt, gesalzenes Wasser). Das Salz verstärkt den Geschmack der Speisen und bereicherte gleichzeitig den Geldbeutel des Kaufmanns, der mit Salz handelte. Sól auf Polnisch, Salz auf Deutsch, Hals auf Griechisch. Vitae sal amicita – die Freundschaft ist des Lebens Salz, pflegten mal die Römer zu sagen.

Man muss erst einen Scheffel Salz mit jemanden gegessen haben, um den Freund zu erkennen. Die Arbeit ist auch des Lebens Salz. Das Salz ist unzertrennlicher Begleiter des menschlichen Lebens. Oder soll man das Gegenteil sagen? Es ist doch viel älter als der Mensch. Dieses aus Wieliczka – ist schon fast 14 Millionen Jahre alt. Es gehört der Serie der Miozän-Ablagerungen an, die aus den Ablagerungen der Steinsalzschichten sowie (erheblich weniger) der Kalium- und Magensiumsalze bestehen. Es erstreckt sich entlang der Nordseite der Karpaten, in der Gegend um Schlesien bis hin zum Eisernem Tor in Rumänien.

Die Salzlagerstätte in Wieliczka ist im Laufe von tausenden Jahren als Ergebnis vieler Prozesse entstanden und weist verschiedenartige, unikate geologische Struktur auf.

Die Lagerstätte besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen- dem Oberen und dem Unteren. Die obere Ablagerung gestaltete sich aus Tonmergel sowie Salzton mit Halitkristallen (genannt Zuber) mit Einschlüssen aus Steinsalzstöcken des Grünsalzes. Die untere Lagerstätte besteht aus Steinsalzschichten, durchwachsen mit taubem Gestein – es ist die Flözlagerstätte. 

Die südliche Begrenzung der Wieliczka-Lagerstätte sind die Formationen des Karpaten Flysches. Ihre nördliche Grenze sowie teils des Deckgebirges gestalten die Formationen der Schichtgruppe aus Machow (Chodenickie-Schichten). Das Untersalzgestein bilden die Formationen der Schichtgruppe aus Skawina (Skawińskie-Schichten). Die Lagerstätte ist von Ton-Gips-Schichten umschlossen, mit quartär Formationen bedeckt.

Nach Westen geht die Wieliczka-Lagerstätte allmählich in die Barycz-Lagerstätte über, im Osten dagegen in die Sułków-Lagerstätte, die nur durch Bohrlöcher ermittelt wurde.


Światowe dziedzictwo


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