Sedimentäre Lagerstätte

Die ältesten Kammern der Salzmine "Wieliczka" entstanden in dieser Salzstocklagerstätte.

Die Formation von taubem Gestein ist mit Steinsalzeinlagerungen (Salzstöcke) unterschiedlicher Größe durchzogen.

Das taube Gestein besteht vorwiegend in Gestalt von Tonmergel mit eingeschlossenen Halitkristallen, von mit durchschnittlich ca. 1 cm langen Kanten, genannt Zuber.  In den Zubern kommen Fasersalze mit Nestern und Adern des blauen Anhydrits vor. Oft kann man hier Flysch-Sandstein, Flysch-Buntton sowie kleine Magma-Gesteinsbrocken finden. Sehr verbreitet sind Fragmente dunkelgrauer abgeglätteter Mergeltonenblöcke, „mydlarka” genannt, sowie auch bräunlich-grauer Schiefer oder auch Schlammgebilde und Anhydritton.

Kopalnia Soli "Wieliczka"Das im Laufe von Jahrhunderten geförderte Salz war hauptsächlich Grünsalz, in Form typischer Laminatblöcke. Diese Form hat kleine Toneinmischungen, das dem Salz den charakteristischen grünen Farbton verleiht.  Es besteht zu 95% aus Halitsalz. Man trifft es an in Gestalt von Schollen un Blöcken verschiedene Größe, in einer Größe von einem Basketball bis hin zu riesigen Blöcken von über 20 Tausend m3.

Eine andere Salzart, die in der Wieliczka-Lagerstätte zu finden ist, ist das multikristalline Grünsalz, das sog. „Mosaiksalz”. Es besteht aus großen Halitkristallen, deren Zwischenräume mit Ton und Anhydrit ausgefüllt sind. Deren Chlornatriumgehalt sehr stark zwischen 20-80 % schwankt.

In diser Salzlagerstätte findet man auch Schollen des sog. Dolomitsalzes. Das ist ein Salz mit einer Beimengung von Calciumcarbonat. Es tritt auch in Form von Salzschollen mit mittelkristalliner Struktur auf.. In der Lagerstätte sind auch kleine Salzsschollen linearer Gestalt zu finden. Sie erkennt man an einige cm dicken Laminatschichten -bestehend abwechselnd aus reinem Halit und durch Ton verunreinigtem Halit.


Światowe dziedzictwo


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