Wasserzuflüsse

Die in die Kammern und Koridorre einfallende Naturgewalt kann oft die schwere Handarbeit vieler Generationen von Bergleuten zerstören. Eine besondere Gefahr stellt für jedes Salzbergwerk das Wasser, wegen seiner Fähigkeit, leicht das Salz zu lösen, dar. Die kleinste Felsspalte, in die das Wasser eindringt, kann mit der Zeit zum riesigen Kanal durch Ausspülung werden. Das letzte ernste Problem unter Tage hat das Wasser im Jahr 1992 verursacht, indem es in die Mina-Querstrecke der Salzmine „Wieliczka” eingedrungen war.

Kopalnia Soli "Wieliczka"Der geologische Bau der Wieliczka-Lagerstätte gestattete durch Jahrhunderte einen relativ ruhigen und sicheren Ausbau der Salzmine. Große Mengen des Tongesteins haben das Eindringen der unterirdischen Gewässer abgeriegelt. Eine Bedrohung seitens der Naturgewalt besteht vor allem seitens der Gebirgsglieder der nördlichen Vorfelder der Lagerstätte sowie zum Teil durch das Deckgebirge, also die Chodenickie - Schichten. Zuflüsse von diesen Schichten betragen ca. 85% der gesamten Zuflüsse der Salzmine.

Die Zuflüsse aus den Quartärgebilden in die Abbauräume der Salzmine betragen ca. 2%.. Es sind dies hauptsächlich Ausfließe in den Schächten und Ausfließe als Ergebnis von früheren Einbrüchen in Abbaukammern nahe der Erdoberfläche.

Die Skawińskie-Untersalzschichten sind nur schwach bewässert. Von dieser Seite fließen in die Salzmine ca. 5% Wasser.

Der südlich von der Lagerstätte vorkommende Karpatenflysch ist nicht bewässert.




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