Kulturgrube

Das Salzbergwerk „Wieliczka” war damals Stolz der Könige und Quelle des Reichtums des Landes. Heute ist es zur Kulturreichtum der Polen geworden, sie sind stolz darauf, wie in alten Zeiten die Könige.

1976 wurde die Salzmine „Wieliczka” ins Landesregister der historischen Denkmäler und schon 1978 in die 1. UNESCO-Liste des Weltkultur- und Weltnaturerbes  eingetragen.

Die Salzmine war immer eine Eingebung für Künstler. Sie kamen zahlreich hierher, um Inspirationen für ihr Schaffen zu schöpfen. Der Besuch in der Wieliczkaer Salzmine war so weit faszinierend, dass als Ergebnis Skulpturen, künstlerische Bilder und literarische Werke entstanden. Der Künstlermeister Jan Matejko bewunderte die Wieliczkaer Salzmine und ihre Geschichte, das wurde in Thematik seiner zweien Ölbilder widerspieglt. Ein ist der Hl. Kinga gewidmet; das andere der Rettung der Salzmine beim Brand.

Die Bergleute selbst waren auch vielseitig künstlerisch talentiert, dank deren die Salzkammern zu gewissen Galerien der sakralen Skulpturen geworden sind. Durch Generationen der Bildhauer-Bergleute- Autodidakten, die an der Ausrüstung und Verzierung der Kapellen unter Tage gearbeitet haben, hat die Salzmine einen Rang des einmaligen Denkmal weltweit erworben. Jede Generation der hier Arbeitenden hat ihre Spuren an Stößen gelassen.

Das Innere der Salzmine ist auch eine wunderbare Szenerie für Werke der professionellen Künstler. Ihre Ausstellungen haben hier u.a. Ryszard Horowitz, Jerzy Skolimowski sowie viele andere gezeigt.

Unter Tage erklingt auch klassische Musik. Zur Tradition sind schon Neujahrskonzerte in der Warszawa-Kammer oder Misteria Paschalia in der Hl.-Kinga-Kapelle im Rahmen der Festspiele geworden. In Salzkammern und Koridorren verbreitet sich Musik des Jan A. P. Kaczmarek-Konzertes. Es haben hier viele Persönlichkeiten der Bühne gastriert, darunter: Irena Jarocka, Maryla Rodowicz, Perfect- Band oder Golec Orchester.

Günstige Gelegenheit für Besucher der Touristenroute sind Konzerte von einem der ältesten Bergmannsorchster in Europa. Das in 1830 gegründete Repräsentationsblasorchester der Salzmine „Wieliczka” ist nicht nur im Land aber auch im Ausland bekannt.

Raue Landschaft der Wieliczker Salzmine inspirieren Fantasie der Filmleute. Hier haben ihre Werke u.a. Andrzej Żuławski, Juliusz Machulski sowie Lech Majewski gedreht.

Die Salzmine ist ein richtiger Kultursalon. Abende für Poesie und Musik hatten hier zu Gast u.a. Marian Dziędziel, Krzysztof Globisz, Jan Nowicki, Anna Dymna. Unter Tage präsentierten ihre originellen Programme Künstler von „Piwnica pod Baranami” und „Loch Camelot” .

Kunst und wunderbare Musik tief unter Tage regt zum Nachdenken an und ist eine schöne Erfahrung beim Besuch der Salzmine „Wieliczka”.


Bis auf Wiedersehn in der Kulturgrube!

 


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