Auf dem Weg

Der Glaube beflügelt, gibt Kräfte für die Wanderung. Die Gemeinschaft erweckt Freude und ermöglicht die Reihenfolge der Gedanken richtig zusammenzustellen. Der wahre Pilgerweg ist die Besinnungszeit, die es möglich macht, die Wahrheit über sich selber und über den nächsten Menschen zu erkennen, mit einem Lächeln auf den Lippen oder konzentriert nachdenkend. All das unter der Obhut der Schutzheiligen der Salzmine „Wieliczka”.

Kopalnia Soli "Wieliczka" - „Grüß Gott” ist der traditionelle Gruß der Wieliczkaer Bergleute. Danach wurde auch diese einzigartige Route - Der Pilgerweg - benannt. Auf diesem Weg sind zahlreiche Stellen zu sehen, die das religiöse Bild der Salzmine prägen, darunter befinden sich die größten sakralen Kunstschätze unter Tage, die fünf schöne Salzkapellen.

In der Heiliger-Antonius-Kapelle - der Heilige ist Schutzpatron der Bergleute und Sozialarbeiter, er soll auch bei dem Wiederauffinden verlorener Gegenstände helfen - sind einmalige Skulpturen der Heiligen zu bewundern. Die Gesichtszüge sind durch die Zeit und die unabwendbaren Naturgewalten unter Tage verwischt. In der Hl.-Kreuz-Kapelle bewundern die Pilger schöne Abbilder vom gekreuzigten Christus und vom Sieg der Muttergottes. Die außergewöhnliche, monumentale Hl.-Kinga-Kapelle verbindet vollkommen das volkstümliche Verständnis der Kunst mit der heiligen Sphäre. Die von der heimischen und weltlichen Kunst inspirierten Werke sind benachbart mit dem in Steinsalz gehauenen Johann-Paul-II.-Denkmal, den religiösen Reliefs und prächtigen Altären. In der St. Johannes-Kapelle können die Pilger die Zeit im Gedenken und Gebet verbringen, sowie auch der Bewunderung ihres außergewöhnlichen polychromierten Inneren.

Angang 2010 wurde der Pilgerweg von Seiner Eminenz Kardinal Stanisław Dziwisz gesegnet. Diese Route ist der Weg, auf dem man ins Grübeln kommt über die schwere Arbeit der Bergleute, die mit eigenen Händen die Schönheit der Salzwelt gehauen haben. Hier ist auch ihr eigenes Golgatha in Holz geschnitzt zu sehen. An jede Station des einmaligen Kreuzweges wurde ein Stein vom Heiligen Land eingebaut.

Zum Abschluss der Wanderung können die Gläubigen an einer Heiligen Messe teilnehmen, die vom sie begleitenden Priester gelesen wird, in der einzigen unterirdischen Kapelle der Welt, die Johannes Paul II. gewidmet wurde. Während der Besichtigung der Pilgerroute werden die Gelegenheiten für ein persönliches Gebet nicht fehlen, sowie dem symbolischen Brotbrechen und dem gemeinsamen Gesang des „Petrusliedes" ("Barka"). Zum Andenken von der Pilgerroute in der Salzmine „Wieliczka” erhalten die Gläubigen ein Buch mit Gebeten zu den Heiligen.

„Der Weg zum Ziel ist keine halbe Freude, das ist die volle Freude.” Diesen Worten kann man nur zustimmen, die einmal der polnische Papst ausgesprochen hat. Besonders, wenn der Weg in die äußerst schöne Unterwelt der Salzmine „Wieliczka” führt.




Der Internet-Service „Salzmine Wieliczka” nutzt die Cookies-Dateien, die Ihnen die Nutzung ihrer Ressourcen ermöglichen und erleichtern. Indem Sie den Service nutzen, erteilen Sie gleichzeitig das Einverständnis zur Nutzung der Cookies-Dateien. Ausführliche Informationen finden Sie im Tab Juristische Vorbehalte.

Zeige diese Benachrichtigung nicht mehr