Logotyp Kopalni Soli 'Wieliczka'

Wie sehen die Salzmine und die Kapelle der hl. Kinga aus? Diese 4 Dinge dürfen Sie dort auf keinen Fall übersehen

Für Besucher

Hinzugefügt: 20.03.2020

Salzmine „Wieliczka”

Małopolska bietet jede Menge großartiger Sehenswürdigkeiten – Wieliczka liegt da zweifellos an der Spitze. Dort können Besucher prachtvolle Kammern unter der Erde besichtigen. Einen Teil von ihnen bilden Kapellen, wie etwa jene, die der hl. Kinga gewidmet ist. Wieliczka wird zweifellos mit dieser Persönlichkeit assoziiert, weswegen gerade die Bereiche, die ihr gewidmet sind, ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdienen.

Die Kapelle der hl. Kinga in Wieliczka liegt 101 m unter Tage und gehört zu den größten Attraktionen in der ganzen Salzmine. Die Kammer ist ca. 12 m hoch, 18 m breit und 54 m lang. Der Boden wurde in einheitlichem Salzgestein gehauen, die Decke schmücken aufwändig aus Salz gefertigte Kristallleuchter. Bemerkenswert ist dabei, dass die Arbeiten an der Innenausstattung der Kapelle fast 70 Jahre dauerten. Was ist in dieser Kapelle besonders sehenswert?

Dreiteiliger Altar


Der Altar ist ein Werk von Józef Markowski und stellt mit Abstand das wichtigste Element der Kapelle dar. In einer Nische des Altartisches befinden sich seit 1994 Reliquien der hl. Kinga, im mittleren Bereich des Altars wiederum wurde 1914 eine Figur der Heiligen aufgestellt, die ebenfalls von Józef Markowski gefertigt wurde. Der Hintergrund der Skulptur ist mit Halitkristallen verziert. 

In den Seitenteilen des Altars befinden sich weitere Heiligenfiguren – der hl. Josef (Schutzheiliger der Bergleute) sowie der hl. Klemens (Schutzpatron der Gemeinde Wieliczka). Im Chorbereich wiederum befindet sich das päpstliche Kreuz, das alle vier Salzbergwerke Polens symbolisiert - Wieliczka, Bochnia, Kłodawa und Sieroszowice.

Relief „Letztes Abendmahl”


Ein weiteres Element, das man sich unbedingt genauer anschauen sollte, ist das Relief mit der Darstellung des Letzten Abendmahls. Als Inspiration für seine Anfertigung diente das Werk von Leonardo da Vinci, sein Autor hingegen war der Bergmann und Bildhauer Antoni Wyrobek. Bemerkenswerterweise kann man an den Wänden der Kapelle weitere, ebenso prachtvolle Reliefs bewundern, mit Szenen, die in der Heiligen Schrift beschrieben werden, z.B. die Hochzeit zu Kanaa oder die Flucht nach Ägypten.

Denkmal Johannes Paul II.


1999 wurde zu Ehren des polnischen Papstes in der Kapelle der hl. Kinga eine Skulptur von Johannes Paul II. aufgestellt. Sie wurde natürlich aus Salz gefertigt und stellt ein Werk von Stanisław Anioł sowie seiner zwei Gehilfen dar. Interessanterweise handelt es sich dabei um das weltweit einzige Denkmal des Papstes aus Salz.

Weihnachtskrippe


Jeder aufmerksame Beobachter bemerkt mit Sicherheit die Weihnachtskrippe, die sich an der rechten Seite der Kapelle befindet. Ihr Autor war Mieczysław Kluzek – natürlich ist auch sie in Salz gehauen.

Erwähnenswert ist dabei, dass in der Kapelle der hl. Kinga zahlreiche feierliche Gottesdienste stattfinden (z.B. die Christmette). Darüber hinaus werden dort, wegen der guten Akustik, auch Konzerte organisiert.

Die Kapelle der hl. Kinga liegt auf der Touristenroute. Ein Spaziergang auf dieser Route ist ca. 1,5 km lang und nimmt in der Regel um die 3 Stunden in Anspruch. Insgesamt führt die Touristenroute durch mehr als 20 Kammern, die Besichtigung erfolgt immer unter der Aufsicht eines Fremdenführers. Wenn Sie sich also mit eigenen Augen überzeugen möchten, wie eine Salzmine aussieht, müssen Sie unbedingt Wieliczka besuchen.

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