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Die Kaue

Während der Besichtigung der Bergmannsroute kann man die Salzmine aus der Perspektive der Menschen betrachten, die unter Tage arbeiten. Über Tage findet man allerdings auch einige Orte, die für die Besucher nicht zugänglich sind und ohne die der reguläre Betrieb der Salzmine nicht möglich wäre. Zu diesen Orten gehört die Kaue, der Umkleideraum, in dem sich die Bergleute vor und nach der Arbeit umziehen. Die Kleidung wird an Haken aufgehängt und mittels eines Seiles oder einer Kette frei zur Decke hochgezogen, ca. 6 m hoch. 

Warum sieht die Umkleide hier so aus? Weil dies ein riesiges Platzersparnis bedeutet. Wenn die Kleidung oben hängt - kann unten z.B. eine Besprechung vor der Schicht stattfinden.

Die Kaue ist ein Ort, der vor starker männlicher Energie trotzt. Es herrscht hier eine positive Atmosphäre, die zu mehr Teamintegration beiträgt. Dies ist besonders wichtig, denn die Arbeit der Bergleute gilt als besonders gefährlich und sollte es unter Tage zu einem Unfall kommen - das gegenseitige Vertrauen kann genauso wichtig sein wie die richtige Kleidung und Ausrüstung.

Wissenswertes:

  • Die Kaue befindet sich in übertägigen Gebäuden des Bergwerks, in der Nähe des Schachts hl. Kinga.
  • Es handelt sich dabei um Umkleide der Bergleute, in der die Kleidung unter der Decke an Haken und Ketten aufgehängt wird.
  • Die Umkleide der Bergleute wird Kaue genannt.

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