Logotyp Kopalni Soli 'Wieliczka'

Orte, an denen noch Bergbauarbeiten stattfinden

Ein Teil der Forscher ist der Meinung, würde man das Bergwerk ganz ungesichert stehen lassen, so wird es möglicherweise schon in 160 Jahren völlig verschwunden sein, da sich die Grubenbaue ständig schließen. Doch keine Sorge, so weit wird es mit Sicherheit nicht kommen! Aufgrund ihres historischen und Naturwerts steht die Salzmine „Wieliczka” dauerhaft unter Schutz. Rund 400 Bergleute arbeiten jeden Tag in den Kammern, Rampen und Schächten von Wieliczka, um das Bergwerk vor den mächtigen Naturkräften zu schützen.

Wie wird die unterirdische Welt gesichert?

In der Salzmine werden heutzutage mehrere Mittel hierfür eingesetzt. Das erste und zugleich älteste umfasst den Bau von Holzkonstruktionen, mit denen die Decke gestützt wird - sog. Holzkasten. Beim zweiten Verfahren werden lange Löcher, sogar von mehr als 10 m in die Wände der Grubenbaue gebohrt, in denen spezielle Anker aus Epoxidglas befestigt werden.

Eine weitere Methode ist es, vollständig oder teilweise die unterirdischen Leerräume mit sog. Versatz - einer Mischung aus Sand und Sole zu füllen. Mithilfe von Bergversatz werden sog. ehemalige Förderhohlräume in den nicht-historischen Bereichen der Salzmine beseitigt

Eine wichtige Aufgabe der Bergleute besteht zudem in der Überwachung von Wasserdurchsickerung und Schutz der Salzmine vor Süßwasser, das das Salzgestein lösen könnte. Seit 2003 wird das Wasser in ein modernes Zentrum zur Verarbeitung von Salzwasser abgeleitet. Vorher wurde es für die Herstellung von Siedesalz in der Graf Wacław Zaleski-Siederei verwendet.

Heute, als es in Wieliczka keine Salzförderung mehr gibt, bilden die Touristen, die die Salzmine zahlreich besuchen, ihren größten Schatz. Aus dem Grund finden in den historischen Grubenbauen ständig Renovierungsarbeiten statt, man baut die hölzernen Konstruktionen wieder auf, damit die Kammern wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen. Die schönsten Orte werden systematisch restauriert und zur Besichtigung freigegeben, das spektakulärste Beispiel hierfür ist die Wiederaufnahme der Kammer Michałowice in die Touristenroute. Die Begeisterung der Gäste bildet die größte Belohnung für die Bergleute, die lange 25 Jahre damit beschäftigt waren, diesem Grubenbau seinen alten Glanz wiederzugeben.

Wissenswertes:

  • In Wieliczka wird zwar kein Salz mehr gefördert, doch unter Tage finden stets Sicherungsarbeiten statt, denn die Sicherheit gilt als Priorität für die Salzmine.
  • Jeden Tag arbeiten in der Salzmine rund. 400 Bergleute.
  • Ehemalige Förderhohlräume, in den nicht denkmalgeschützten Bereichen der Salzmine werden mit einer Mischung aus Sand und Sole gefüllt.
  • Im 20. Jh. wurde das Salzwasser für die Produktion von Siedesalz verwendet, das in der Graf Wacław Zaleski-Siederei hergestellt wurde.
  • Seit 2003 wird das Wasser aus den unterirdischen Bereichen in den modernen Betrieb zur Verwertung von Salzwasser abgeleitet.
  • Es entstehen stets neue Attraktionen für die Besucher – heute kann man neben der Touristenroute auch die Bergmannsroute  besichtigen.

Sehen Sie die Orte der Bergbauarbeiten

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