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Salzsiederei

Die Salzförderung wurde in Wieliczka im Jahr 1996 beendet. Heute wird das „weiße Gold” nicht mehr mittels Bergbauverfahren gewonnen – doch Salz wird hier weiterhin hergestellt. Wissen Sie, wie es geht?

Unter Tage gibt es zahlreiche Fließgewässer, die ins Bergwerk durchsickern. Aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften kann das Wasser selbst den härtesten Felsen unterspülen.  Da das Süßwasser das Salz löst, darf es nicht frei und unkontrolliert durch die Salzmine fließen. Jede Wasserdurchsickerung wird entsprechend markiert, beschrieben und katalogisiert, das Wasser gesammelt und zum speziellen Ort abgeleitet - in die riesigen Sammelbecken auf der achten Sohle.

Die Sole wird anschließend über Tage in den Betrieb für die Aufbereitung des Salzwassers abgeleitet, der umgangssprachlich als „Siederei“ bezeichnet wird. In diesem modernen Betrieb, der 2003 eröffnet wurde, wird das Wasser unter sehr niedrigem Druck erhitzt und abgedampft. In diesem Prozess wird reines Siedesalz gewonnen. Es landet Tisch bei uns Zuhause auf dem, hat jedoch auch eine andere Verwendung, z.B. für die Herstellung von Kosmetikprodukten. Heute liegt die Produktion von Siedesalz in Wieliczka bei mehr als 10 Tonnen jährlich.

Wissenswertes:

  • In Wieliczka wird kein Steinsalz mehr gefördert, immer noch wird jedoch Siedesalz aus Sole hergestellt.
  • Es ist notwendig, das Wasser aus dem Bereich der Salzmine abzuleiten, denn das Süßwasser löst das Salz auf.
  • In Wieliczka werden mehr als 10 Tonnen Salz jährlich produziert.

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