Zu Ehren der hl. Barbara

12-12-2018 / Alltag der Firma

Das diesjährige Barbórka (St. Barbara-Fest) wurde von den Bergleuten der Salzmine „Wieliczka” am 3. Dezember gefeiert. Es gab ein feierlicher Gottesdienst in der Kapelle der hl. Kinga und eine Feier, bei der die verdienten Mitarbeiter der Salzmine „Wieliczka” ausgezeichnet wurden.

Das Fest der hl. Barbara ist der wichtigste Feiertag der Bergleute im Laufe des Jahres - eine Zeit der Freude wie auch der Besinnung über die Mühe, die mit der Arbeit unter Tage verbunden ist. In Wieliczka begannen die Feierlichkeiten traditionsgemäß mit dem Gebet in der Kapelle der hl. Kinga. Die Bergarbeiter bedankten sich bei ihren Schutzheiligen Barbara und Kinga für das Jahr, das gerade zu Ende geht und baten um weiteren Schutz für die Wieliczkaer Salzmine und die über ihr liegende Stadt.

Die Messe wurde von Erzbischof Marek Jędraszewski geleitet. – "Wenn wir auf diese wunderbaren Dinge, auf diese Salzmine schauen, müssen wir auch an die Menschen dieser schweren und gefährlichen Arbeit denken, die hier ihren Glauben und ihre Liebe zu Gott mit sich brachten und sich ihm mithilfe der hl. Barbara anvertrauten - sagte in seiner Predigt der Metropolit von Krakau– Wir profitieren von den Wohltaten ihres Glaubens und des Gottvertrauens. Wir nutzen es, wenn wir auf dieses große Erbe blicken - das Erbe der Kultur, dieses Ortes, der Stadt und der Gemeinschaft der Bergleute. Diese Salzmine ist eine materielle Dimension des Glaubens der Bergleute und zugleich eine tiefsinnige Botschaft, dass wir nicht nur bei der ästhetischen Schönheit bleiben, sondern uns auch um die spirituelle bemühen.

Nach dem Gebet begaben sich die Bergleute zusammen mit geladenen Gästen in die Kammer Warszawa. 125 m unter Tage wurden verdiente Mitarbeiter der Salzmine „Wieliczka” mit staatlichen und Branchenauszeichnungen, Dienstgraden und Ehrendegen ausgezeichnet.

Der Vorstandvorsitzende der Salzmine „Wieliczka” S.A. Zbigniew Zarębski richtete an die Versammelten seinen Gruß zum Barbarafest aus und bedankte sich herzlich bei den Bergarbeitern von Wieliczka für ihre schwere Arbeit im letzten Jahr: - Dank Euch und Eurer schweren und ausdauernden Arbeit kann die denkmalgeschützte Salzmine weiterhin bestehen und auf eine erfolgsversprechende Zukunft blicken – bemerkte Vorstandvorsitzender Zarębski. - Dank Eurer Mühe ist auch die Stadt über der Salzmine sicher, die sich sorgenfrei entwickeln und weiter wachsen kann - fügte er hinzu.

Das Jahr 2018, das gerade zu Ende geht, stand in der Salzmine von Wieliczka im Zeichen intensiver Sicherungsarbeiten, der Planung weiterer Maßnahmen für den Schutz der unterirdischen Salzgänge und der Oberfläche sowie erneut der Rekordzahl der Besucher. 2018 ist außerdem das dritte Jahr in Folge, in dem es in der Salzmine „Wieliczka” keinen Arbeitsunfall gab.

– Am heutigen Tag haben wir von dem Energieminister Krzysztof Tchórzewski das beste Geschenk erhalten - die richtungsweisende Genehmigung für die Aktualisierung des „Programms zur Sicherung der denkmalgeschützten Salzmine „Wieliczka” bis zum Jahr 2027 – sagte Zbigniew Zarębski. – In diesem Jahr sind 40 Jahre vergangen, seit die Salzmine in die Liste UNESCO eingetragen wurde, außerdem 100 Jahre der polnischen Unabhängigkeit. Der Patriotismus bedeutet für die Bergleute von Wieliczka nicht bloß Worte, sondern vor allem Taten - schwere alltägliche Arbeit und die Sorge um das unterirdische Erbe, das wir schützen und an die nächste Generation weiterreichen wollen - als einen Schatz der Kultur, der Technik, der Natur und der polnischen Geschichte. Ich danke den Bergleuten, dass sie keine Mühe scheuen, dass das Schicksal unserer denkmalgeschützten Salzmine in den Herzen der Bergleute einen festen Platz hat - betonte bei seinem Auftritt der Vorstandvorsitzende Zarębski.

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